KRYPT
"Preludes To Death"
( Agonia Records )

Tracklist:
01. Worthless
02. Krypt
03. I Am God
04. Misfits
05. Preludes To Death
06. Death
07. Jeg Hater Deg!
08. Death Satan Black Metal
09. Hell's Grim Tyranz

 

"Preludes to Death" nennt sich die erste full-lenght Erscheinung der Tsjuder-Nachfolgeband KRYPT. In diesem Projekt vereinen sich Mastermind Nag und Desecrator, die bereits bei Tsjuder zusammen das Studio enterten, um erneut ihre satanischen Klänge unters Volk zu bringen. Als eine der wenigen verbliebenen Bands unter dem "True Norwegian Black Metal"-Banner sehen sie es als selbstverständlich, keine musikalischen Kompromisse einzugehen, folglich wird man in ihren Werken Elemente wie weiblichen Gesang, schnulzige Zwischenparts und alles was auch nur im Geringsten ihren Sound "verweichlichen" könnte vergeblich suchen!
Das Album beschäftigt sich mit den genretypischen Themen á la "Tod und Satan" und beginnt mit dem Titel "Worthless". Es wird gleich von der ersten Sekunde an Vollgas gespielt. Schnell fällt auf, dass hier keine Neulinge am Werk sind, denn die zwei Veteranen verstehen es blendend die nordische Kälte gemäß der alten Schule des norwegischen Black Metals erneut perfekt in ein dämonisches Klangkostüm zu verwandeln! Anders als noch bei "Worthless" präsentiert sich der nächste Track "Krypt" wesentlich rhythmischer, dafür wird phasenweise ein wenig Tempo herausgenommen, was dem Song sehr zugute kommt und für erfrischende Abwechslung sorgt. Auch ein kurzes Gitarrensolo findet man hier vor. Das Schlagwerk ist auf dem gesamten Silberling exzellent eingespielt und trägt, ebenso wie Nag's raue Stimme, einen großen Teil zum aggressiven Flair von "Preludes to Death" bei! Die weiteren Songs "I am God" (ebenso wie der Titel "Jeg Hater Deg", Bestandteil der 2007 erschienenen EP "I am God"), "Misfits", "Prelude to Death", "Death" und "Death Satan Black Metal" erweisen sich als ebenso druckvoll und rasant, wodurch die Atmosphäre die volle Zeit hindurch erhalten bleibt! Zum Abschluss des Albums startet "Hells Grim Tyrant" mit einem sehr thrashigen und mitreißenden Riff ehe die Nummer ein letztes Mal in das bereits gewohnte Muster zurückfließt und noch einmal seine gesamte satanische Kraft zum Besten gibt.
Das gesamte Werk bietet dem routinierten Black Metal Anhänger keine neuen Fassetten, jedoch ist dieses Album dem geneigten Hörer norwegischen Black Metals vom alten Schlag nur zu empfehlen!

7/10