
CRYFEMAL
"Apoteosis
Culta"
( Oniric Records /
Warfront Prod. )
Tracklist:
01. Terribles Disciplinas
02. El Tormento De Cïsar El Ahorcado
03. Black Metal II
04. Abominable Desolacin
05. Apocalipsis
06. Grandiosas Ordenes
07. La Muerte Podrida
08. Obito & Duelo
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Wenn
man mit dem Namen CRYFEMAL zum ersten Mal konfrontiert wird, kann
man nicht wirklich erahnen, was sich dahinter verbergen mag. Hierbei
handelt es sich um das Soloprojekt von Ebola. Gegründet wurde
es 1997 und kann bis dato 4 ganze Alben, ein Best-of Album, 3
EP's und 2 Split Alben vorweisen. Bei "Apotetosis Culta"
handelt es sich um die neueste Veröffentlichung, die wiederum
auch schon wieder ein Jahr auf dem Buckel hat.
Musikalisch gesehen bietet uns hier Ebola reinen Blackmetal mit
teils depressiven Untermalungen, die sich jedoch passend zum Gesamtklangbild
der einzelnen Lieder einbauen. Laut Infoblättchen wird hier
textlich gegen das Christentum und für den Tod gehetzt, vorgetragen,
sprich gesungen oder gegrölt, wird ausschließlich in
Ebola's Landessprache Spanisch, was das Mitgegröle doch ein
wenig erschwert.
In knapp 45 Minuten durchlebt der lauschende Hörer eine schier
endlose Reise typisch bekannter und geliebter (oder gehasster)
blackmetaltypischer Regionen. Teils sind die Lieder schön
strukturiert und gut durchdacht, aber der gewisse Funke will sich
einfach nicht entzünden lassen. Man weiß nicht: ist
dann nun alles oder kommt da noch was? Je mehr man sich der Platte
hingibt und nach solch, für mich persönlich wichtige
Eckpfeiler eines Tonwerks sucht, umso mehr ist man enttäuscht,
dass sie nicht vorhanden sind. Aber versteht mich nicht falsch,
die Veröffentlichung hat auch klar ihre Höhepunkte.
Für mich bei Titel Nr. 7 "La Muerte Podrida".
Schleppende Drums und dumpfe Gitarrengesänge sind wesentlicher
Bestandteil der Cd, der Gesang von Ebola hingegen wird sehr verzerrt
vorgetragen und erinnert an Tonaufnahmen in einer Rumpelkammer.
Dennoch ist die Produktion für mich sehr gut geworden und
klanglich einwandfrei.
Zum Schluss bliebt mir noch zu erwähnen, dass dieses Blackmetal
Werk guter Durchschnitt ist, nicht mehr und weniger. Wenn man
sich an diverse Veröffentlichungen "selbsternannter"
Blackmetal Bands orientiert, so ist dieser Wert gar nicht mal
so schlecht.
5/10
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